Regenbogenwerkstatt e. V.
Regenbogenwerkstatt e. V.

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Wir möchten  

V ö l k e r v e r s t ä n d i g u n g

fördern

durch Gemeinschaft stiftende

M a l - B e g e g n u n g s p r o j e k t e

im öffentlichen Raum

 

 

wir sind den Prinzipien

Frieden - Gerechtigkeit - Bewahrung der Schöpfung

verpflichtet

 

 

 

Bethlehem 2013 bzw. Tent of Nations 2013

 

 

Teil 1

 

 

 

Ankommen um 3:30 in der Nacht in Jerusalem Altstadt

Impressionen und Gedanken von unserer Unterstützungsfahrt für                               

„Tent of Nations“ bei Bethlehem

 

 

von Gisela Paul

 

Ich werde zurückschauen und danken, dass ich beschenkt war in einem Maß, das meine Worte nicht auszusagen vermögen.“

 

Diesen Gedanken der Antje Sabine Naegeli können wir 9 Israel/PalästinafahrerInnen voll unterstreichen; deshalb gebe ich mir auch nicht die Mühe, diese ereignisreiche, unvergessliche Woche zu beschreiben, nur ganz Weniges soll unter den Buchstaben A, B und C erwähnt werden.

 

 

 

Abflug: Vom FMO SA, den 27.04.13, um 14:30;

 

Abheben mit 8 engagierten MitstreiterInnen;

Reinhard und Ingeborg, Ursula und Ruben, Thomas und Anne, Hartwig und Gisela; in Jerusalem im Österreichischen Hospiz erwartete uns zusätzlich Birgit.

 

Ankommen: Unsere erste Etappe: Das Austrian Hospice, Via Dolorosa 37, in Jerusalem erreichen wir ca. 3:30 in der Nacht zum 28.04.13

 

Unsere Andacht, besser: Besinnung und Rundgespräch, am Sonntagmorgen (28.04.), unter Leitung von Reinhard auf der Terrasse des Hospizes und begleitet von Thomas mit der Trompete, bot uns einen traumhaften Anblick der Altstadt Jerusalems.

 Anstimmen des Liedes „Vergiss es nie …“ aus Anlass von Annes 38. Geburtstag am Montagmorgen im Hospiz

 

 

 

      Ankommen auf dem Weinberg gegen 11 h am Montag, dem 29.04., mit großem Taxi unbehelligt von allen Checkpoints; Ankommen nicht nur physisch, sondern auch seelisch durch den sehr herzlichen Empfang durch die Familie Nassar. Ein Satz zur Begrüßung hieß: „Hier ist Euer zweites Zuhause!“

      Abkratzen :Annes Geburtstag war kein Grund, uns nicht ans Abkratzen der völlig zerstörten Bilder des letzten Sommers zu machen. Obwohl dieses Abkratzen eine unerwartete Reifeprüfung war, konnte diese Arbeit unseren Elan nur vorübergehend etwas trüben und veranlasste auch niemanden zum „Abkratzen.“

Aussagen: Ruben nach 12 Stunden Aufenthalt auf dem „Weinberg“: Ich komme wieder! Ob der Esel daran "Schuld“ war, auf dem er uns entgegenkommend thronte, um einige unserer Gepäckstücke zu schleppen?

Anne nach 24 Stunden auf dem Weinberg: Ich fühle mich so, als sei ich schon lange hier!

Ruben antwortete nach 3 Tagen auf die Frage, wie viele Stunden er zuhause und in der Schule von unserer Reise erzählen würde: „So viele Stunden wie ich hier gewesen bin, also 75!“

 

 

Abendstimmung auf dem „Weinberg“:
Rechts fällt der Blick über die Hügel auf einen ganz prächtigen Sonnenuntergang, links, in circa 60 km Entfernung, steigen mächtige Rauchsäulen gen Himmel; in Gaza werden wieder Raketen abgeschossen auf den Süden Israels und Israel antwortet mit Gegenschlägen. Wann wird dieses generationenandauernde Muster durchbrochen werden?-

 

Abgeschnitten:
Unweit der Stelle an der Trennmauer, nämlich dem Tor zu Rachels Grab, wo wir schon 2010, 2011 und jetzt 2013 gemalt haben, steht ein Haus, das von drei Seiten von der Mauer umgeben ist. Die Besitzerin, Claire Anastas, hat im Erdgeschoss einen Souvenirladen, den auf Grund der Enge keine Busse anfahren können, also muss sie Kunden per Ansprache dort anwerben, wo wir malten. Wenn sie das Dach ihres Hauses betreten will, muss sie israelische Behörden um Erlaubnis bitten!

 

Begegnungen:
Wenn man Menschen aus aller Welt begegnen möchte, begibt man sich am besten erfolgversprechend auf den „Weinberg“.

Am Montag, dem 29.04., befanden sich dort (teils gleichzeitig, teils nacheinander) Gruppen aus unserem Kreise Steinfurt, eine andere aus Münster, Gruppen aus Ohio, Nebraska und zwei anderen Staaten der USA, am Dienstag u.a. Jürgen Rüttgers und sein Gefolge von der Konrad- Adenauer- Stiftung…..

 

Es ist gut zu wissen, dass es so viele Menschen hierher zieht; sie schützen den Platz durch ihre Anwesenheit und tragen die Kunde dieses Friedenshortes in alle Welt!

 

 

 

Treffen, auch Begegnungen, auf dem Schulhof einer Lutherischen Schule bei Bethlehem; dort malten wir mit SchülerInnen der Schule und SchülerInnen des John-Lennon–Gymnasiums, Berlin, das zerbrochene Herz an die Schulhofmauer, das alle TeilnehmerInnen mit ihrem Körper stützen. Dazu eine die Mauer herunterpurzelnde Herzmeute, die der Mauer einen Spalt abringt.

 


(Ob es uns gelingt zum 10. Bestehen der Regenbogenwerkstatt „Christus zerbricht das Gewehr“ auf den sauber aufgeräumten Schulhof zu malen? Der stellvertretende Schulleiter, der uns begleitete, sagte jedenfalls, warum wir nicht zu diesem Anlass eine Ausstellung in Bethlehem machen würden!)

 

 

 

C wie Chaos und Charisma

Das bereits drei Generationen andauernde Chaos in der Region kann nur gelichtet werden durch Menschen mit Charisma, denen das Wort Christi: „Liebet eure Feinde“ zum Lebensmotto geworden ist; die persönliche Formulierung der Nassars lautet: „Wir weigern uns Feinde zu sein.“

Das ist die Inspiration, die so viele Menschen den Weg zum „Weinberg“ finden lässt!

Ladbergen, den 7.5.2013 Gisela Paul

 

 



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